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Titelbild: Tobias Bernstein
www.bernstein-photographie.de
Frühling & Sommer 2017
Seite 03 Auf ein Wort
Seite 04-05 Der zweite Blick
Seite 06 Gläserne Backstube
Seite 07 Werbesponsoren-Essen
Seite 08 Die Osterfeiertage
Seite 09 Benefiz Fußballtunier
Seite 11 Freud & Leid
Seite 13 Theaterbesichtigung
Seite 15 Mai-Andacht / Evan. Frauenkreis
Seite 17 Gottesdienst am Heinebeeksteich / Tauf-
erinnerungsfest
Seite 18-19 Rezepte
I Seite 21 Gedicht
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Seite 22 Kinderseite
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Seite 23 Konfirmation 2017
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Seite 24 Kindergottesdienst
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Seite 25 Kinderkirchentag 2017
t
Seite 27 Kinderferienaktion
Seite 29 Pfingsten / Kieler-Knabenchor
Seite 31 Taufen in unserer Gemeinde
Seite 32 Ausstellung
Heimatforschung in Salzdahlum
Seite 33 Hinter den Kulissen
Seite 34 Selig seid Ihr
Seite 35 Gottesdienste
Seite 36 Was-Wann-Wo
Seite 37 Namen & Daten
Seite 38 Impressum
Seite 39 Foto der Konfirmanden 2017
Bildverzeichnis:
Tobias Bernstein
Marion Bockelmann
Waltraud Söllig
Adalbert Kursatzky www.sav-evangelisch.de
Dieter Helbig
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Der Blick nach vorne
‚Es muss‘ - so wird mir häufig gesagt und
kommt es mir in der einen oder anderen
Weise selbst über die Lippen. ‚Was soll
ich denn machen‘ heißt das in der eher
bedrückenden und ‚es wird schon‘ in der
gedämpft hoffnungsvollen Ansicht.
Lange war mir nicht klar, was ich mit sol-
chen Aussagen gerade angesichts des
Glaubens und im Glauben anfangen soll.
Nun ja, klar ist mir das heute noch nicht.
Antworten auf Schicksalsschläge oder die
Warum-Frage gibt es nicht und sind m.E.
auch meistens zweifelhafte Wagnisse. Ab-
gesehen davon, dass solche Antworten A
auch keine Veränderungen schaffen. Wer
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eine Krankheit erklären kann, schafft sie nicht ab. Wer eine Schuld
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verständlich macht, nimmt sie nicht weg.
Ich komme immer mehr dazu, dem Glauben nicht zuzumuten, dass
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er Antworten gibt oder sogar Sicherheiten, sondern zu erkennen,
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dass er nur eines will und kann: Erstaunen schaffen, wenn nicht so- n
gar Ehrfurcht. Das Erstaunen wird uns immer wieder an Ostern vor
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Augen geführt: ein Mensch geht durch den Tod ins Leben. Oder:
Gott scheut sich nicht, auch im Tode bei uns zu sein. ‚Märchen‘
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könnten wir jetzt sagen, vielleicht sogar ‚Humbug‘ oder wir können
das erbitterte Wort fallen lassen, das hier einer keine Ahnung habe r
von der Wirklichkeit. t
Leise und ehrlich gesagt mit einer gehörigen Portion Gänsehaut
wage ich zu sagen: Doch. Das ist wahr. Der Strahlkraft der darin lie-
genden Zuversicht wird mir immer wieder deutlich an Menschen,
die durch ihre Umstände in Bitterkeit vergehen könnten. Aber: sie
lassen dem durch ihre Dankbarkeit für das geschenkte Leben keine
Chance, sondern schenken mir noch Kraft. Sie ziehen, wie Paulus
sagt, ein neues Kleid an und sagen, dass das Herz des Glaubens
eine größere Strahlkraft hat als alles, was wir uns vorstellen kön-
nen.
Andreas Lichtblau
Ein ganz herzliches Dankeschön sendet Ihnen
Ihre Deutsche Kleiderstiftung Spangenberg! Bei
der Kleider- und Schuhsammlung im März/April
2017 kamen in Ihrer Gemeinde insgesamt
1.020 kg Spenden zusammen.
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Der erfrischende zweite Blick – und was daraus werden
kann
‚Das kenne ich‘. Ein Blick wird auf einen Ort geworfen und schnell
glaubt man, ihn zu kennen.
Wie oft war ich der Ansicht, einen Ort erfasst zu haben oder sogar
aus dem Gedächtnis nachzeichnen zu können. Mache ich dann
aber die Nagelprobe, wird mir bewusst, wie ein zweiter Blick die
Sicht verändert. An meinem erfrischenden Blick auf die Kirchen, den
ich im ersten Jahr als Pfarrer dieser Gemeinde erleben durfte, lasse
ich Sie gerne teilhaben.
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e St. Jürgen Salzdahlum
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Die Größe der Kirche ist das erste, was mich beeindruckt und über-
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rascht hat. Gegenüber den vielen Dorfkirchen, in denen ich entwe-
B der Dienst getan habe oder als Vertretung, z.B. für Gottesdienste
oder Amtshandlungen unterwegs gewesen bin, ist die Kirche St.
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Jürgen ‚zum Verlaufen‘ groß. Die Weitläufigkeit zum Altar hat mich
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lange davon abgelenkt, ein Augenmerk zu haben für die Seiten-
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schiffe, die die Kirche, von oben gesehen, zu einem Kreuz gestal-
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ten.
Groß und hell wirkt auf einmal das Eine auf der Nordseite. Ein im-
mer wieder neues Hinsehen ließ mich erkennen, dass hier das Son-
nenlicht gerne Platz nimmt, ohne zu blenden. Trotz seiner Höhe und
Größe wirkt es warm und freundlich.
Gerne nehme ich es deshalb heute wahr, dort Taufen zu feiern, mit
dem Erfolg, dass die Kirche wahrgenommen wird als ein Ort der
Geborgenheit und Wandlungsfähigkeit.
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Friedenskirche Apelnstedt
Das schöne Wetter macht es möglich. Von den Besuchern eines Got-
tesdienstes werde ich nicht im Gebäude, sondern draußen vor der Tür
empfangen. Der wirklich schöne Sonnenschein verlockte uns dazu,
den Gottesdienst im Freien zu feiern. Der Gang um die Kirche wurde
ein Gang über den Kirchhof, der ein Friedhof ist. Die schöne weiße Kir-
che lässt den Friedhof als einladenden Ort zum Verweilen, Nachden-
ken und Plaudern erscheinen. Gerne wurde die Idee angenommen, bei
schönem Wetter ein‚ Draußen-Gottesdienst mit Kaffee und Kuchen zu
feiern und dabei diese schöne Atmosphäre zu genießen.
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Kirche Volzum r
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Auch hier hat, diesmal am Sonntag Kantate, uns die Sonne als Gottes-
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dienstbesucher nach draußen gelockt. Wir haben unseren Blick auf die
Kirche selbst gelenkt – und wurden überrascht. Überrascht wurde der e
Herr Pastor erst einmal selbst. Allen bekannt, aber mir bisher verbor-
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gen, entdeckte ich das zweite Zifferblatt der Kirche an der Ostseite des t
Turmes. An der Nordseite auf der Höhe des Altarraumes bewegte uns e
eine zumindest ehemals nach außen führende Wasserrinne zu Vermu-
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tungen, aber nicht zu Erkenntnissen. Hat hier der Pfarrer drinnen seine
Hände gewaschen oder wurde restlicher Abendmahlswein diskret nach l
außen befördert? Auch hier wurde die Idee geboren im Sommer bei i
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schönem Wetter ein, Gottesdienst im Freien anzubieten. Allerdings
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wurde uns dann klar, dass ein Mensch wie z.B. Herr Peinemann als
ehemaliger Dorfchronist und Kirchenkenner unbedingt eingeladen wer-
den muss. Dann kann unsere Freude über so manche Entdeckung
auch garniert werden mit so mancher erhellenden Antwort.
Andreas Lichtblau
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„Gläserne Backstube“, „Jödebrunnen“ und
„Ringgleis“ begeisterten
Zu einer besonderen Be-
sichtigungstour hatten die
Mitglieder des Männerseni-
orenkreis Salzdahlum An-
gehörige und Gäste einge-
laden. In Fahrgemeinschaf-
ten starteten die Teil-
M nehmerinnen und Teilneh-
mer in Richtung Braun-
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schweig zum Gewerbege-
n biet am ehemaligen West-
n bahnhof. Dort befindet sich
neben zahlreichen neuen kleineren Betrieben auch die „Gläserne
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Backstube“ des Bäckermeisters Karsten Tutschek –früher in
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Stöckheim ansässig. Herr Tutschek begrüßte uns persönlich auf
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der geräumigen Terrasse und erklärte den Werdegang und die
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Umstände, die zu einer Verlegung des Backhauses geführt hat-
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ten. Die auf dem Grundstück befindliche Werkhalle wurde voll-
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ständig renoviert und in die erforderlichen Räumlichkeiten als
i Backhaus eingerichtet. Direkt an das Grundstück grenzt auch der
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unter Denkmalschutz stehende „Jödebrunnen“, der früher zur
r Trinkwasserversorgung der Stadt BS benötigt wurde. Nach der
e Führung durch das „Gläserne Backhaus“ konnten wir uns beim
n Frühstück mit belegten Brötchen, Kaffee und frischem Zucker
und Streuselkuchen stärken. Noch während der Frühstückspau-
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se erschien Herr Hans-Werner Fechtel, Förderer und Mitarbeiter
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des „Masterplanes Ringgleis“ in Braunschweig. Nach seinen Aus-
e führungen wurde mit Gitarrenbegleitung das von ihm verfasste„
i Ringgleislied“ gesungen, wonach Herr Fechtel die Führung auf
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dem fertigen Teil des Ringgleises übernahm. Das komplette
Ringgleis in Form eines Fuß- und Radweges wird nach Fertig-
stellung auf den ehemaligen Gleisanlagen der Deutschen Bahn
ca. 19 Kilometer lang rundum Braunschweig führen. Im westli-
chen Bereich sind bereits acht Kilometer voll ausgebaut und mit
Spiel- und Jugendplatz, Garten ohne Grenzen, Trimmstationen
und ausgemusterten Industriemaschinen in containergroßen Um-
bauten und mit Schautafeln versehen. Mit dem Dank des Vorsit-
zenden, Horst Scholz, an Herrn Fechtel für die interessante und
lehrreiche Führung endete die Besichtigungstour bei schönem
Wetter in Braunschweig.
Dieter Helbig
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Unser Gemeindebrief – und seine Sponsoren
Viel wird für unsere Kirchengemeinde getan.
So manches Mal ist die Hilfe und Unterstüt-
zung, die uns ermöglicht wird, fast schon zu
einem gewohnten Bild geworden. Der Ge-
meindebrief wird, so wie sie ihn in Händen
halten, fast vollständig durch die darin erschei-
nende Werbung getragen. Das ist, so kann
man es schlicht zusammenfassen – wunder-
bar! Dafür haben wir uns bei den Werbespon-
soren bedankt, und zwar mit einem herrlichen
Essen. Man glaubt es kaum, aber unter den
Händen von Tobas Bernstein wurde eine Cur-
rywurst zu einer pikanten Leckerei, der man
nicht widerstehen konnte.
Neugierig – und wenn ich es richtig beobach- R
tet habe - sogar überrascht und erfreut, haben die Sponsoren sowohl
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das Essen als auch das sich anschließende Gespräch angenommen
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und wohl auch genossen. Jeder hat erzählt über seinen Beruf, die
Fragen und die Erfahrungen, die ihn und sie begleiten und es war an- k
genehm, die gewährten Einblicke in das eigen Tun begleiten zu dür- b
fen.
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Ich selbst freue mich sehr darüber, dass die Möglichkeit der Wieder-
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holung eines solchen Abends im nächsten Jahr positiv aufgenommen c
worden ist. Einen herzlichen Dank an alle! k
Andreas Lichtblau
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Die Osterfeiertage
Ostern ist für mich immer wieder eines der
schönsten Feste, die wir feiern können und
dürfen. Gerade deshalb, weil es uns sehr na-
hegeht und gleichzeitig aber auch unnahbar
ist. Nahe geht es, weil eine Hoffnung ausge-
sprochen wird über alle Schrecken, die uns be-
gleiten können, hinweg. Unnahbar ist es, weil
die Überwindung des Todes nicht fassbar und
für viele gewiss auch unglaubwürdig ist.
In meinem Tun ist es mir wichtig geworden,
das Osterfest so weit als möglich greifbar zu
machen. Der Gründonnerstag hat in diesem
Jahr deshalb in dem Zeichen gestanden, der
Freude eines gemeinsamen Festen Ausdrucks
zu verleihen, wie auch gleichzeitig dem Ernst,
in dem wir als Menschen miteinander verbunden sind. Das tatsächliche
gemeinsame Essen an einer langen Tafel in der Kirche war mir deshalb
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genauso wichtig wie die respektvolle Feier des Abendmahles am glei-
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chen Ort. Ich danke allen herzlich, die diese Feier mit ausgerichtet und
t begleitet und einer Feier mit allen Sinnen Raum gegeben haben.
e Der Karfreitag wurde mit einer Schauspielerin begangen und vielen in-
r teressierten Besuchern. Neugierig und beeindruckt haben alle verfolgt,
wie die Schauspielerin Ilse Dannehl die Geschehnisse der Kreuzigung
n
fast atemberaubend lebensnah vermittelte. Die Begleitung durch Ellen
KIenhorst am Cello machten die Lesung zu einem besonderen Ereig-
nis.
Der Ostersonntag wurde in Salzdahlum in ‚Herrgottsfrühe‘ bei doch
sehr frischen Temperaturen draußen am offenen Feuer eröffnet. Es ist
eine immer wieder überraschende Erfahrung, dass ein Gottesdienst zu
solchen Zeiten etwas erahnen lässt von dem, was Ostern uns bedeu-
ten kann. Der Übergang vom Dunklen ins Helle lässt etwas spüren da-
von, was es bedeuten kann, aus dem Tod ins Leben zu treten. Routi-
niert und mit Freude wurde, wie schon viele Jahre, ein wunderbares.
Osterfrühstück im Pfarrhaus als krönender Abschluss an die Feierlich-
keiten zu Ostern gesetzt. Herzlichen Dank allen, die dazu beigetragen
haben!
Volzum und Apelnstedt konnten das Osterfest zu ‚humaneren‘ Zeiten
genießen. Gleichzeitig wurde den Gottesdienstbesuchern das Osterfest
in einem wunderbaren musikalischen Rahmen ermöglicht. Der Musiker
Jan Szymanski hat auf der Flöte das Osterfest zu einem schönen Oh-
renschmaus werden lassen.
Andreas Lichtblau
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Description:Jan Szymanski hat auf der Flöte das Osterfest zu einem schönen Oh- .. das Licht nicht ausgeht und die Heizungen benötigen eine solide Anla-.